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seelische Ursachen: Zahnschmerzen

by stefan

Die Zähne stehen einerseits für die „Bissigkeit“ und die Fähigkeit, sich „durchzubeißen“. So zumindest der Volksmund. Menschen mit „Haaren auf den Zähnen“ sagen oft unbequeme Wahrheiten, was auch ins Respektlose übergehen kann. Sie machen aus ihrem „Herzen keine Mördergrube“ und sprechen unumwunden aus, was sie bewegt. Auch die Gefühle. Gerade die Gefühle sollten eben auch ausgesprochen werden.

Genau da hapert es meist. Zahnfleischentzündungen oder Zahnhalsentzündungen weisen auf Wut- und Angstthemen hin, die verschwiegen werden. Entzündungen, egal wo im Körper, haben immer mit Wut zu tun. Die Ent-zündeten Gefühle zeigen sich. Einesteils haben viele Menschen in Deutschland die Prägung, daß über Gefühle nicht geredet werden dürfte. „Was sollen die Nachbarn denken!“ ist ein oft mißbrauchtes Argument gewesen, um Gefügigkeit in der Familie herzustellen. Falsch verstandenes Ehrgefühl führte in der Vergangenheit zu solchem Verhalten – nach unserem Verständnis jedenfalls. Weiterhin erlaubt der Selbstwert uns nicht, daß wir sagen, was wir denken oder gar fühlen. Die falsche Angst jemanden zu verletzen oder zu enttäuschen hält uns zurück. Im Endeffekt verletzen und täuschen wir uns selbst.

Zahnschmerzen zeigen ein unausgesprochenes Geheimnis auf. Möglicherweise stecken „Familiengeheimnisse“ dahinter. Etwas, das manche Personen im Umfeld angeblich nicht wissen dürfen. Meist steckt in diesem Geheimnis etwas für die von den Zahnschmerzen betroffene Person schmerzliches, trauriges. Deshalb die Äußerung als Schmerz.

Sie dürfen zu sich selbst stehen und das aussprechen, was Ihnen „auf der Seele“ liegt. Was passiert, wenn Sie das nicht tun? Dann „fressen“ Sie alles in sich hinein und werden daran schwer zu „schlucken“ und zu „verdauen“ haben. Die nächsten Stationen mit dem Hals (schlucken) und dem Magen (verdauen) melden sich womöglich als schon vor den Zähnen. Der seelische Hintergrund ist der gleiche.

Auflösen können Sie diese Problematik, indem Sie mittels der Spiegelübung Ihren Selbstwert heben und bewußt Ihre Prägungen hinterfragen und gegebenenfalls loslassen.

Die Spiegelübung:
Stelle Dich mindestens 30 Tage lang jeden Tag zehn Minuten NACKT vor einen Spiegel. Einzige Aufgabe ist, Dich möglichst wohlwollend selbst wahrzunehmen.
Es ist egal, ob Du das morgens oder abends machst. Läßt Du einen Tag aus, fangen die 30 Tage von Vorn an zu zählen.

veröffentlicht am 01.06.2017

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