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seelische Ursachen: Partnerschaftsprobleme

by stefan

BRAUCHEN Sie Ihren (einen) Partner? Sind Sie sicher? Warum?? Wofür brauchen Sie einen Partner, eine Partnerin? Warum sollte eine andere Person das für Sie tun, was Sie selbst nicht für sich tun können oder wollen?

Aus unserer Sicht bedingt eine gelingende Partnerschaft, daß Sie für sich selbst zufrieden, in Freude und glücklich sein können. Dann, wenn Sie im Grunde genommen niemanden brauchen, haben Sie die beste Ausgangsbasis für eine Partnerschaft. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Eine Partnerschaft, die nichts vom Anderen fordern muß. Wo Erwartungen unnötig sind. Aus der eigenen Stärke darf der Andere so sein und bleiben, wie er oder sie ist. Wir sehen das so, daß innerhalb der Partnerschaft der Segen im Geben liegt. Geben ohne Erwartung auf Bekommen.

Aus derartigem Sein und Fühlen heraus darf Ihr Partner Lust auf Allein sein haben, Lust auf einen Abend mit Freunden, während Sie zu Hause Ihre Ruhe suchen. Sie dürfen auch in einer Partnerschaft etwas alleine für sich tun. Auch zusammen mit Dritten. Ihr Partner/in sollte sich aus seiner / ihrer Stärke heraus für Sie freuen können, wenn Sie etwas für sich Stärkendes tun. Natürlich auch anders herum. Allerdings wird auch eine so basierte Partnerschaft nicht ohne gemeinsame Interessen auskommen. Gemeinsamkeiten verbinden. Beispielsweise könnten beide Freude am Kochen, Philosophieren, Lesen, Tanzen, Sport oder auch Arbeit miteinander finden. So ist eine Basis da, die auch in Teilen abweichende Interessen tragen kann. Das, was Freude macht gemeinsam zu genießen setzt diesem eine Krone auf. Ohne Verpflichtung.

Sollten Sie das Gefühl haben, daß Ihnen an der einen oder anderen Stelle etwas fehlt, um mit sich und für sich alleine glücklich zu sein, dann liegt das an fehlendem Selbstwert. Weiterhin dürften noch einige Traumata und Prägungen aus Kindheit und Jugend vorliegen, die der Klärung bedürfen. Sehen sie sich die Beziehung Ihrer Eltern an, dann suchen Sie in Ihren bisherigen Beziehungen nach Parallelen. Was stößt der Satz „Ich will auf keinen Fall so sein, wie mein(e) Vater (Mutter)!“ in Ihnen an? So können Sie die gravierendsten Punkte finden, die Sie an harmonischen Beziehungen hindern.

Machen Sie für sich den Anfang mit der Spiegelübung. Heben Sie Ihren Selbstwert. Sie dürfen sich so annehmen, wie Sie jetzt sind.

Die Spiegelübung:
Stelle Dich mindestens 30 Tage lang jeden Tag zehn Minuten NACKT vor einen Spiegel. Einzige Aufgabe ist, Dich möglichst wohlwollend selbst wahrzunehmen.
Es ist egal, ob Du das morgens oder abends machst. Läßt Du einen Tag aus, fangen die 30 Tage von Vorn an zu zählen.

Nach absolvierter Spiegelübung wäre es wichtig, die „kritischen“ Beziehungen in Kindheit und Jugend zu identifizieren, die Sie dahin geführt haben, Ihre Gefühle und Meinungen „hinterm Berg“ zu halten. In diese sollte Verständnis und Vergebung gebracht werden.

veröffentlicht am 01.06.2017

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