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seelische Ursachen: Herzprobleme

by stefan

Unser Herz hat die Aufgabe den „Lebenssaft“, das Blut durch unseren Körper zu pumpen. Alle Organe werden versorgt und über die Hormone wird das Blut sogar als Informationsträger benutzt.

Wenn wir uns Stress machen, oder Angst spüren, gerät das Herz in Unruhe. Auf Dauer aus dem Takt. Somit ist das Herz einerseits im Übertragenen das Symbol der Liebe, der Sitz der Liebe und zudem der Taktgeber unseres Lebens.

Vom Medizinischen her gibt es ja die verschiedensten Probleme mit dem Herzen. Beispielsweise den Liebes-Infarkt, der sich als Herzinfarkt äußern kann. Aufopferung und Angst im Beruf, Privaten, auch Hobby kann der Auslöser sein. Das Gefühl mehr leisten zu müssen, es aber nicht honoriert zu bekommen. Dieses Gefühl des Leisten-müssens entsteht aus einem geringen Selbstwert. Um Dazuzugehören, anerkannt zu sein, muß (scheinbar) viel geleistet werden. Der Ursprung dieses Denkens liegt immer in einer Beziehung, meist zu den Eltern. Welche Person hat denn in der Kindheit das Leistungsprinzip verkörpert? Beispielsweise der Vater, für den das Kind immer nur dann richtig war, wenn es gute Noten geschrieben hatte. In der Beziehung zum Vater wird Verständnis und Vergebung benötigt. Dann kann in dieser Beziehung die Liebe wieder fließen. Vielleicht nicht zum Thema Leistung. Aber in der Beziehung ALS Vater.

Stolpernder Herzschlag oder Störungen im Herzrhythmus deuten darauf hin, daß die betreffende Person nicht in ihrem eigenen Lebensrhythmus ist. Das wird meist damit zu tun haben, daß sie zuläßt von Anderen über sich bestimmen zu lassen. Möglicherweise durch den Partner. Oder auch durch die Arbeit. Letztlich fehlt die Selbstliebe, der Selbstwert, der dafür sorgen könnte, daß man nicht alles mit sich machen läßt. In sich selbst fest genug ist, auch mal NEIN zu sagen und bei sich zu sein. Nicht nur alles zu schlucken, sondern zu sagen, was man denkt, besonders aber nach dem zu Handeln.

Wie können Sie die Basis legen, Ihren Selbstwert aufzubauen, in Selbstliebe zu kommen? Mit der Spiegelübung. Sie dürfen sich so annehmen, wie Sie jetzt sind.

Die Spiegelübung:
Stelle Dich mindestens 30 Tage lang jeden Tag zehn Minuten NACKT vor einen Spiegel. Einzige Aufgabe ist, Dich möglichst wohlwollend selbst wahrzunehmen.
Es ist egal, ob Du das morgens oder abends machst. Läßt Du einen Tag aus, fangen die 30 Tage von Vorn an zu zählen.

Nach absolvierter Spiegelübung wäre es wichtig, die „kritischen“ Beziehungen in Kindheit und Jugend zu identifizieren, die Sie dahin geführt haben, Ihre Gefühle und Meinungen „hinterm Berg“ zu halten. In diese sollte Verständnis und Vergebung gebracht werden.

veröffentlicht am 01.06.2017

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